header image

Spiderman rettet Jungen (echt jez)

Asiaten ey: Ein autistischer Junge in Thailand hatte am ersten Schultag Schiss, rannte auf einen Balkon und wollte nicht runterkommen. Weil Gefahr bestand dass er runterspringt wenn ihm jemand zu nahe kommt, hatte ein Feuerwehrmann die Idee, sein Spidermankostüm aus der Wache zu holen, nachdem die Mutter erwähnt hat das er großer Superheldenfan ist. Von Spiderman ließ er sich dann gerne retten.

‘Spider-Man’ rescues autistic Thai boy from third-floor ledge, via nerdcore.

Datenschützer im 21. Jahrhundert

Peter Schaar ist bei Facebook, mit ziemlich lustigem Bild, während einer der profiliertesten Datenschutzpolitiker sich wegen Kinderpornos wieder beim Staatsanwalt melden muss. Komische Welt.

Neulich im Plattenladen

Aus der Kategorie “Schweine mit Metzgerschürze” und sonstiges WTF?!:

Geil! Jetzt mit Extra-Portion Ketchup!

Geil! Jetzt mit Extra-Portion Ketchup! (klickmich!)

Und lasst es mich in die Welt hinausschreien:

Die Schützenvereine sind schuld!

Kann mir einer erklären wozu die gut sind?

Datenschutzprinzipien und ihre gesetzliche Durchsetzung

SZ: Der Datenschutz ist so gut im Gespräch wie seit 25 Jahren nicht mehr. Haben Sie dafür schon ein Dankschreiben an Mehdorn, Lidl und die Telekom geschickt?

Spiros Simitis: Davon habe ich bislang abgesehen. Auch und vor allem deshalb, weil gerade die jüngsten Erfahrungen, so seltsam es zunächst klingen mag, einer Bankrotterklärung des Datenschutzes gleichkommen. So offenkundig neuerdings die öffentliche Sensibilität ist, so deutlich fehlt es an der Bereitschaft, den geltenden gesetzlichen Anforderungen zu genügen.

Spiros Simitis im Interview mit der SZ. Je mehr ich mich mit Datenschutz beschäftige, merke ich, dass das Problem nicht in mangelnden gesetzlichen Vorschriften liegt, die gibts zur Genüge (zumindest was Privatunternehmen angeht). Vielmehr ist das Enforcement völlige Grütze, also einerseits die Überwachung und andererseits die Sanktionen im Falle der Nichteinhaltung. Herr Simitis führt später noch aus dass eigentlich der Berliner Datenschutzbeauftragte vollen Zugriff auf alles was den Datenskandal der Bahn angeht haben sollte, und nicht nur ein interner Prüfer. Dazu brauchts aber eine bessere Ausstattung, mehr Personal usw. Sprich: Die gesetzlichen Prinzipien sind ja schön und gut. Der Stellenwert im politischen Prozess steht zur Debatte.

Apropos Prinzipien des Datenschutz:
Die Konvention des Europarats “for the Protection of Individuals with regard to Automatic Processing of Personal Data” von 1981, und die OECD Guidelines on the Protection of Privacy and Transborder Flows of Personal Data von 1980. Is halt alles nix Neues hier.

Back on Track

So, wieder an alter Wirkungsstätte. War was gewesen? Oh ja, schon. Eine Woche Abstand zu dem 17-Seiten-Dokument auf meinem Rechner sind doch recht viel, besonders wenn das Getane in der Woche dermaßen fachfremd ist. Naja, erstmal langsam wieder reinkommen, Stand checken, Plan machen wie es weitergeht. Denn das tut es immer.

Außerdem: Prüfungsamt gibt grünes Licht für einen Aufschub meiner Termine. Von daher ist alles erstmal in Butter.

Happy Nerd-Day

Ok, packt die Tröten aus, heute passiert es! Das Unglaubliche! Heute springt die Unix-Zeit auf 1234567890. Ist das nicht geil? Woohoooo! Das wird gefeiert. Und für alle die nicht wissen wann das ist, hier ist ein Counter:

Vintage-Pop

Lief grade auf Viva unter “Die teuersten Musikvideos”:

Da musste ich gleich mal Wikipedia bemühen und habe festgestellt: Erstens war Janet zum Zeitpunkt des Videos (1995) 29 Jahre alt. Von daher darf ich jetzt auch finden dass sie da gut aussieht. Und zweitens habe ich festgestellt das der Michi 8 Jahre älter als Janet ist. Der alte Sack.

Authentizität und Geltung 2.0

Lustig: Auf netzpolitik.org wird ein Interview geführt mit dem twitter-account von Franz Müntefering, dem angeblichen. Dies und die Studie über die Nutzung von Twitter bei Bundestagsabgeordnete, die erstens in der Süddeutschen erwähnt wurde und zweitens extrem zweifelhaft ist weil nicht die Echtheit der Accounts überprüft wurde, werfen doch die Frage von Authentizität im Netz auf. Wenn man kein direktes konretes Gegenüber hat, dem man sofort ansieht obs der echte ist oder nicht, braucht es eine Form von “Web of Trust”, und Twitter ist da ja mal ziemlich ungeeignet für. Irgendwie ist es dann lustig, dass die Echtheit des Twitter-Accounts von Thorsten Schäfer-Gümbel durch die Verarsche der Titanic erst bestätigt wurde.

Zitat des Tages

Über Privatheit im Mittelalter:

Selbst intime Verrichtungen wie etwa das Absondern von Körperausscheidungen fand nicht zwingend isoliert statt.

Sanhüter, Thomas (2004): Datenschutzpolitik im Zeitalter des Internet. Münster: Lit Verlag

Hört sich fast so an als ob ers schade findet.