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Get out my backyard, you little…

Es rauscht mal wieder im digitalen Blätterwald. Heise berichtet von der Feier des 50-jährigen Bestehens der VG Wort, der Verwertungsgesellschaft für das geschriebene Wort, und Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung wettert gegen das Internet als “Enteignungsmaschinerie”. Der Arme. Man merkt da doch die Kluft zwischen denen, die mit dem Internet groß geworden sind, und denen die keine Ahnung davon haben, was das eigentlich ist und für die Zukunft der Gesellschaft bedeutet. Das Blog hier sagts eigentlich schon ganz schön:

Es findet derzeit ein mächtiger Paradigmenwechsel statt, es wird Jahre brauchen, bis Verwertungsgesellschaften, das Recht, die Schöpfer, die Rechteverwerter und die Politik Wege finden, um die Technologie, die Bedürfnisse der Schöpfer und der Gesellschaft in Einklang zu bringen. Die Strategie “Wir passen das Internet an das System an, was auf die analogen Medien gepasst hat” ist dämlich. Weil: die Erfindungsgabe der Entwickler lässt sich davon nicht entschärfen. (Nur um den Preis eines kontrollierten, unfreien, undemokratischen und scheißlangweiligen Internets.) Darum bitte den konstruktiveren Weg wählen und das Rechts- und Vergütungssystem an die neuen Technologien anpassen.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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